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www.organmodelle.de – das Darmmodell - Tag der offenen Tür zur Darmkrebsvorsorge am 09.11.2008
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Umso wichtiger ist die "Vorsorge" Doch viele Menschen kennen sich mit den Vorsorgemöglichkeiten nicht aus. Daher veranstaltet der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen, die Medizinische "Klinik" I des Universitätsklinikums Bonn, und die AOK Rheinland am 25. März einen Tag der Offenen Tür. Auch die Stiftung Lebensblicke, die Felix Burda Stiftung, das Tumorzentrum Bonn und die Deutsche Krebshilfe nehmen daran teil.
Beim Gang durch das Darmmodell, passiert der Besucher zunächst das Abbild eines gesunden Darms mit einer Vermehrung gesunder Darmzellen zu kleinen Schleimhautpolypen. Im zweiten Abschnitt ragen überdimensional aber maßstabsgerecht Gebilde unterschiedlicher Größe und Struktur in das Modell. Die gutartigen, pilzähnlichen Adenome als potentielle Krebsvorstufe. Der dritte Teil des Darmmodells zeigt, wie die Polypen zu bösartigem Krebs mutieren und die Darmwand sowie das angrenzende Gewebe zerstören. Im vierten Streckenabschnitt werden die ebenfalls mit einem präkanzerösen Potenzial behafteten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn dargestellt.
Von 14 bis 18 Uhr kann man sich in der Eingangshalle der Ammerland-Klinik in Westerstede am 09.11.2008, zum Thema Darmkrebsvorsorge informieren.
Je früher Dickdarmkrebs erkrankt wird, umso größer sind die Heilungschancen. Am effektivsten ist eine Darmspiegelung. Dabei führt der "Arzt" einen Schlauch mit einem künstlichen Auge in den Darm ein.
Jeder gesetzlich Versicherte kann ab dem 56. Lebensjahr die Darmspiegelung aller zehn Jahre kostenlos durchführen. Viele haben jedoch Angst vor der Untersuchung. Der Tag der offenen Tür möchte versuchen, Hemmungen abzubauen.
Dass Informationstagen wie diesem große Bedeutung zukommt, ist bereits angesichts der nüchternen Zahlen nicht zu übersehen: Etwa 436.000 Neuerkrankungen und über 208.000 verstorbene Patienten pro Jahr machen Krebs zu einer der häufigsten Erkrankungen und vor allem Todesursachen in Deutschland. Geht man über die bloße Statistik hinaus und bedenkt, wie tiefgreifend eine Krebserkrankung nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Angehörigen und Freunde beeinträchtigt, so wird schnell klar, in welchem Ausmaß Krebs zu den Sorgen unserer Zeit gehört. Die Veranstaltung trägt dieser Situation Rechnung, indem sie den Besuchern aktuelle Erkenntnisse auf eine Weise präsentiert, die eben jene Personengruppen anspricht und ihren Bedürfnissen gerecht wird.
Info Darmkrebs: Darmkrebs ist mittlerweile für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebserkrankung. Jährlich erkranken etwa 37.250 Männer und 36.000 Frauen an Darmkrebs. Darmkrebs ist darüber hinaus sowohl für Frauen als auch für Männer die zweithäufigste Krebstodesursache mit insgesamt knapp 28.000 Sterbefällen pro Jahr. Das Krebsfrüherkennungsprogramm hinsichtlich der Früherkennung von Darmkrebs wurde zum 1. Oktober 2002 erweitert. Im Rahmen der Krebsfrüherkennung können gesetzlich krankenversicherte Personen im Alter von 50 bis 54 Jahren jährlich einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Hämoccult) durchführen lassen. Ab dem Alter von 55 Jahren besteht ein Anspruch auf die Durchführung einer Darmspiegelung (Koloskopie), einschließlich einer Wiederholungsspiegelung nach zehn Jahren.
ORGANMODELLE Deutschland
Herrn Veit Minkmar
Im Dorfe 36 a
99439 Ottmannshausen
Tel.: +49 (0)36452 70494
Fax: +49 (0)36452 70495
E-Mail: info@organmodelle.de
URL: www.organmodelle.de



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