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    Tag der offenen Tür des Darmzentrums im Marienkrankenhaus Hamburg

    Hamburg, 21.10.2009
    Das Zertifizierte Darmzentrum am Kath. Marienkrankenhaus lädt am 11. November zwischen 14 und 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.

    Darmkrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor bei Frauen und Männern. 90 Prozent der Patienten mit Darmkrebs sind älter als 50 Jahre. Die Krankheit kann aber auch jüngere Menschen treffen. Es werden heute zwar verstärkt Vorsorgemöglichkeiten angeboten und Aufklärungskampagnen zum Thema Darmkrebs gemacht, die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen und damit frühzeitigen Diagnosen steigt aber nur sehr langsam.

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland 70.000 Menschen an Darmkrebs, 28.000 Menschen sterben daran. Der Grund: Viele Tumoren im Bereich des Darms werden im relativ fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert und interdisziplinäre Behandlungskonzepte, die gute Chancen auf Heilung mit Erhalt der Lebensqualität bieten, können nur wenig genutzt werden. Umso wichtiger ist es, sich in einem speziellen Darmzentrum über die neuen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bei Darmerkrankungen zu informieren und das besondere Konzept des neuen zertifizierten Darmzentrums des Marienkrankenhauses kennen zu lernen.

    Das Zertifikat Darmzentrum wurde kürzlich durch die Deutsche Krebsgesellschaft vergeben und ist an eine Vielzahl von Bedingungen geknüpft. Voraussetzungen sind die fachliche Qualifikation der behandelnden Ärzte und die Mindest-Eingriffszahlen für Operationen am Dick- und Mastdarm. Darüber hinaus sollten bestimmte Strukturen vorhanden sein wie z.B. eine interdisziplinäre Tumorkonferenz, in der alle beteiligten Disziplinen regelmäßig vertreten sind. Die Kooperation mit niedergelassenen Kollegen sichert die enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. Die Besucher am 11. November können sich über die Vielzahl an Leistungen, u.a. die Betreuung durch einen Psychoonkologen, eine Diätberatung oder Stomaberatung informieren. Und erfahren, dass bei Enddarmkrebs drei Behandlungsstrategien ansetzen: Die Operation, die Chemotherapie und Strahlentherapie, die je nach den vorliegenden Tumorstadien allein oder als kombinierte Therapie durchgeführt werden.

    Das Programm am 11. November im Detail:
    Im Foyer der Klinik präsentieren sich Kooperationspartner wie Selbsthilfegruppen, eine Stomaberatung und viele mehr. Außerdem gibt es kostenlose Ernährungsberatungen und Mitmachaktionen der Physiotherapie. Die Führungen durch die Stationen des Darmzentrums erfolgen in kleinen Gruppen. In den Stationen stehen jeweils Fachleute für Fragen zur Verfügung. Die Kapelle des Hauses lädt zum meditativen Verweilen oder zu Musikvorführungen ein.

    Kath. Marienkrankenhaus gGmbH
    Marketing/PR
    Sonja Bruns
    Alfredstraße 9
    22087 Hamburg

    Tel.: 040/ 25 46- 12 62
    Fax: 040/ 25 46- 18 12 62
    E-Mail: bruns.direktion@marienkrankenhaus.org

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