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Initiative „Ich will hören“ und das HNO-Klinikum der Goethe-Universität laden ein zum „2. Frankfurter Hörtag“

Frankfurt, Mai 2011: „Hier gibt`s mehr zu hören“ heißt es am Samstag den 21. Mai 2011 im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Von 9:30 bis 15:00 Uhr informieren zahlreiche namhafte Vertreter aus Medizin und Forschung über neueste Therapie-Möglichkeiten für Menschen mit Hörschädigung. Organisatoren der Veranstaltung sind die Initiative „Ich will hören“, die Cochlear Deutschland ins Leben rief, sowie die HNO-Klinik des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter der Leitung von Professor Dr. med. Timo Stöver, Direktor der HNO-Klinik. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Petra Roth. Der Hörtag richtet sich an Menschen aller Altersgruppen mit beginnender Hörschädigung und Hörgeräteträger, die trotz moderner Hörgeräte nicht ausreichend gut verstehen. Der Eintritt ist kostenfrei.
„Wie wird eine Hörschädigung gemessen? Wohin können sich Menschen mit Hörschädigung wenden? Wann hilft ein Hörgerät und wann sollte operiert werden? Für wen ist ein Cochlea-Implantat sinnvoll? – Auf Fragen wie diese wird der Hörtag ausführlich Antwort geben. „Mit unserer Veranstaltung wollen wir über Hörverluste und deren Auswirkungen sowie über die enorme Bedeutung des Hörens aufklären. Uns liegt sehr daran, Betroffenen und Angehörigen Therapieformen vorzustellen, die bei starker Schwerhörigkeit eine bewährte Alternative zu Hörgeräten bieten“, so Steffen Berenbold von der Initiative „Ich will hören. „Besonders froh sind wir über die Unterstützung der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Frankfurt. Wir halten es für überaus wichtig, Betroffene über Therapiemöglichkeiten in ihrer eigenen Stadt und darüber hinaus in der Rhein-Main-Region aufzuklären und ihnen kompetente Mediziner und Experten zur Seite zu stellen, die auf individuelle Fragen eingehen. Der Erfolg des „1. Frankfurter Hörtags“, der vor zwei Jahren stattfand, zeigt, dass großes Interesse an diesem Angebot besteht.“
Die Besucher des Hörtags erwartet ein rund vierstündiges Informationsprogramm mit namhaften Vertretern aus Medizin und Forschung. Fernsehmoderator Klaus Wiesinger, bekannt durch die Gesundheitssendung „Neues aus der Medizin“ bei
Das Vierte, führt durch das Programm und wird den Zuhörern reichlich Gelegenheit zu Fragen und Austausch einräumen. Unterstützend werden sämtliche Vorträge und Diskussionen zum Mitlesen auf eine Leinwand projiziert. Für hörgeschädigte Besucher halten die Veranstalter zudem kommunikationsunterstützende Technik bereit.
Eine Info-Messe in den Pausen informiert über Angebote von Selbsthilfegruppen und moderne Hörlösungen – auch können Interessierte mit Experten, Hörgeräte- und CI-Trägern ins Gespräch kommen. Vor dem Klinikum bietet ein Hörmobil auf Wunsch kostenlose Hörtests an.
„Untersuchungen belegen, dass viele Betroffene nach wie vor zu wenig über die enormen Möglichkeiten operativer und technischer Hörhilfen wissen. Lässt der Hörsinn nach, können moderne Hörgeräte die Kommunikation verbessern und erhalten. Reichen diese Lösungen jedoch nicht aus, dann können Cochlea-Implantate ein großes Stück Lebensqualität sichern. Diese Implantate sind sowohl für Kleinkinder als auch für Erwachsene geeignet,“ erklärt Steffen Berenbold.
Weitere Informationen zum Frankfurter Hörtag erhalten Interessenten auf der Internet-Seite www.ich-will-hoeren.de sowie unter der Telefonnummer (040) 38 68 74 61. Die Veranstaltung findet am Samstag dem 21. Mai 2011 von 9:30 bis 15:00 Uhr im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Theodor-Stern-Kai 7, Haus 22, 60590 Frankfurt statt. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, nehmen Sie bitte die Linien 12, 15 oder 21 bis Haltestelle Klinikum.



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