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Klinikum Frankfurt Höchst: Bindegewebstumore (GIST) des Magen-Darm-Traktes/1. Gruppentreffen der GIST-Patientengruppe
Frankfurt a.M. Gastrointestinale Stromatumore (GIST) sind seltene Weichteil- oder Weichgewebstumore des Magen-Darm-Traktes, die erst seit wenigen Jahren eindeutig diagnostiziert werden können. Patienten, Mediziner und Interessierte können sich beim nächsten Forum der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst am Mittwoch, 2. März 2011, zum Thema „GIST – Gastrointestinale Stromatumoren informieren. Das Besondere an diesem Termin: Es handelt sich gleichzeitig um das 1. Gruppentreffen in diesem Jahr der GIST-Patientengruppe Rhein-Main“. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2.OG) des Klinikums.
Als Referenten stehen an diesem Abend Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), Prof. Dr. med. Gerhard Mall, Chefarzt des Instituts für Pathologie, und Markus Wartenberg, Vereinssprecher „Das Lebenshaus“, den Gästen des Forums Rede und Antwort. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und ruft nur wenige Symptome (Blutungen, Schmerzen, Verstopfungen, Übelkeit) hervor. „GIST entsteht durch einen Gendefekt (KIT Rezeptor bzw. CD 117), in dessen Folge es zu unkontrolliertem Zellwachstum kommt“, erläutert Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach die Ursachen der Erkrankung. Über den aktuellen Stand der medikamentösen (systematischen) Therapie bei GIST informiert Markus Wartenberg während des Forums. Die medikamentöse Behandlung bei GIST-Patienten hat Modellcharakter für die Entwicklung moderner und zielgerichteter Tumortherapien, sogenannte Targeted Therapies (engl.). „Der Arzneimittelwirkstoff Imatinib hat die Behandlung dieser Patienten revolutioniert und ermöglicht auch im metastasierten Stadium heutzutage ein Langzeitüberleben“, freut sich Prof. Schwarzbach. Die GIST-Patientengruppe Rhein-Main wurde im Mai 2004 gegründet und trifft sich an diesem Tag zum ersten Mal am Klinikum Frankfurt Höchst.
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eines von acht GIST- und Sarkomzentren in Deutschland, welches von der Patientenvereinigung „Das Lebenshaus“ empfohlen wird. Das Zentrum wurde 2010 in die GISG (German Interdisciplinary Sarcoma Group) aufgenommen. Es besteht seit 2010 eine intensive Zusammenarbeit mit der Uniklinik Frankfurt am Main (Prof. Dr. med. Hubert Serve, Direktor des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT)) in der auch wissenschaftliche Fragen und Studienuntersuchungen durchgeführt werden. Besondere Expertise weist das Zentrum in der operativen Therapie der GIST auf und kooperiert deutschlandweit mit den wichtigsten Spezialisten.
Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie im Haus ist die Klinik für Chirurgie zur vollen Facharztweiterbildung ermächtigt.
„Das Lebenshaus“ bietet seit 2004 mit der Etablierung der regionalen GIST-Selbsthilfegruppe die Möglichkeit für Patienten und Begleiter, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, auszutauschen und sich regelmäßig über den neuesten Stand der Medizin und die Therapie ergänzende Themen zu informieren.
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.
Ansprechpartnerin für die Presse:
Klinikum Frankfurt Höchst
Unternehmenskommunikation/Sprecherin
Petra Fleischer
Tel. 069 3106 3818
E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
www.KlinikumFrankfurt.de



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